Ausstellungsvorbereitungen

Ich freue mich schon auf die Ausstellung nächste Woche – am Montag wird aufgebaut, am Dienstag allfälliges ergänzt oder korrigiert und am Mittwoch wird eröffnet 🙂

Man unterschätzt gerne, wieviel Aufwand bzw. Vorbereitungen eine komplett selbst organisierte Ausstellung mit sich bringt – nicht nur die Menge, sondern auch die Vielfalt an unterschiedlichen Aufgaben. Weiterlesen

Portraitstudie (Kopf eines Römers)

Als Abwechslung zu all dem Wasser war ich heute mit einer Kollegin im Ephesosmuseum zeichnen.

Der Kopf ist in der Ausstellung bezeichnet mit „Portrait eines Römers, Römisch, spätrepublikanisch“ und hat mich für ca. 4 Stunden beschäftigt. Ein Vorteil dieses Kopfes ist, daß er – im Vergleich zu vielen anderen – noch die originale Nase hat, weshalb ich ihn mir auch ausgesucht habe.

Eine besondere Herausforderung in der Darstellung sind meiner Meinung nach die Bruchflächen, deren unregelmäßige Steinstruktur schwierig zu zeichnen ist.

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Portraitstudie eines Steinkopfes, Bleistift HB und weiße Kreide auf Tonpapier 30x40cm (2017)

Link zur Webseite des Ephesosmuseums mit Öffnungszeiten und weiteren Infos

ACHTUNG, besser vorher schriftlich um Genehmigung für das Zeichnen im Museum anfragen – wird meines Wissens auch nur für Trockentechniken erteilt! (was schade, aber dann doch auch verständlich ist)

Ausstellung „Wasser“, Alte Schieberkammer, 29.03.-02.04.2017

Hier die Einladung zur schon länger angekündigten Ausstellung, wir freuen uns auf Euch!

Ausstellungsdauer: Mittwoch 29.03. bis Sonntag 02.04.2017, 16:00-19:00
An allen 5 Abenden sind wir von 16:00 – 19:00 in der Ausstellung und für Fragen und Gespräche vorhanden 🙂

Am ersten Abend kommen wir ab 16:00 mit Brot, Wein & Wasser zusammen, am Sonntag gibt es zum Abschluß eine Lesung mit Texten von Monika Oppenauer.

Es werden Bilder von Irene Dlabaja und Karina Bunt und Keramiken von Corinne Ehmig zu sehen sein.

Ort: Alte Schieberkammer, Meiselstraße 20 (U3 Johnstraße, unterer Ausgang Richtung Sturzgasse; dann oben gegen die Ausstiegsrichtung zurück die Johnstraße überqueren, dann kurz geradeaus und links über die Brücke in die Schieberkammer)

Der Planausschnitt ist aus dem Stadplan der Wien-Webseite, erstens weil die Öffentlichen Verkehrsmittel dort richtig eingezeichnet sind (U3, Straßenbahnlinie 49, Bus 10A und 12A) sondern auch weil Google Maps die Adresse falsch einzeichnet bzw. anzeigt (mitten auf der Johnstraße statt am Platz…)

Die Alte Schieberkammer ist eine Sehenswürdigkeit für sich, hier gibt es Info dazu.

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Wasser, Palmen und Ausstellung

Nach etwas längerer Blog-Absenz heute wieder einmal ein Beitrag, zum bereits im Dezember angekündigten Thema Wasser.
Bisher habe ich mich damit kaum befasst, wahrscheinlich weil mir die Vielfalt und auch Spannung von Wasser kaum bewußt war, erst im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen habe ich mich ernsthaft zeichnerisch und malerisch damit auseinandergesetzt.

Dabei bin ich draufgekommen, daß mir das Malen von wildem Wasser unheimlich beim Abbau von alten Emotionen hilft – als Person von guter Erinnerung (leider, ist oft durchaus lästig…) kaue ich immer noch auf einer groben Zurücksetzung aus dem vergangenen Frühsommer herum, bei der ich mich sehr ungerecht behandelt gefühlt habe, ungeachtet dessen, daß eigentlich alle Fakten dafür sprechen daß die Gesamtsituation für mich gut ist. Weiterlesen

Nachtrag Ausstellung „Querschnitt“ in der Wurmbrandgasse

Nochmals danke an alle unsere Gäste und AusstellungsbesucherInnen – es war uns eine Freude mit Euch über unsere Bilder zu sprechen, über Kunst im allgemeinen zu plaudern  und das vergangene Jahr in Worten gemeinsam vorbeiziehen zu lassen!

Und an alle, die aus verschiedenen Gründen leider keine Zeit finden konnten (ja, die Jahreszeit bzw. das Zeitfenster Anfang / Mitte Dezember ist schön, aber nicht für alle ideal) – es gibt vom 29. März bis 02. April 2017 wieder Gelegenheit, Bilder von Irene Dlabaja und mir zu sehen, auch wenn es andere sein werden.

Reserviert den Termin und lasst Euch überraschen – es wird nass…
🙂

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Ausstellungsansicht aus der Ausstellung „Querschnitt“ in der Wurmbrandgasse mit Bildern von Karina Bunt (2016)

Ausstellung Kunst in der Wurmbrandgasse

Am Dienstag hatten wir eine feine Vernissage mit interessierten BesucherInnen, mit denen es nette, spannende, interessante Unterhaltungen gegeben hat.

Die Ausstellung ist noch am Samstag (heute), Sonntag, Montag und Dienstag (10.12. bis 13.12.) jeweils von 17:00 bis 19:00 geöffnet; am Freitag den 16.12. ist von 17:00 bis 19:00 die Finissage (zu der ich leider nicht anwesend sein kann).

Heute und morgen bin ich selbst in der Ausstellung und schon neugierig, wer vorbeikommt und welche Gespräche sich bei Tee und Keksen ergeben werden – immerhin haben sich einige Leute, die bei der Vernissage keine Zeit hatten bzw. verhindert waren, angekündigt 🙂

Für mich ist das eine neue Erfahrung, freue mich schon drauf!

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Kunst in der Wurmbrandgasse

Eine gemeinsame Ausstellung von Irene Dlabaja, Li Cunqing und Karina Bunt, wir zeigen in unserer gemeinsamen Ausstellung eine Querschnitt gegenständlicher Malerei.
Die Vernissage findet am Dienstag, den 06.12. 2016, um 19 Uhr statt.

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Weitere Öffnungstermine der Ausstellung, die mit einer Finissage am Freitag 16.12. von 17:00 bis 19:00 Uhr  endet, sind am Freitag, 09.12. bis Dienstag, 13.12. täglich von 17:00 bis 19:00.

Ort: 1220 Wien, Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoss)

Über Ihr/Dein Kommen zur Vernissage, an einem der nachfolgenden Öffnungstage oder zur Finissage würden wir uns freuen.

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Materialexperimente – Druck – Monotypie I

Hier ein anderes Druckexperiment aus dem Frühjahr 2016, nämlich eine Art der Monotypie.
Dafür habe ich eine Vorzeichnung für ein Bild meiner Lieblingsstiefel benutzt, an dem ich gerade parallel gearbeitet hatte.
Das aus der Vorzeichnung entstandene Bild meiner Stiefel folgt später 🙂

Ich habe die gleiche Druckvorrichtung benutzt wie bei den Papp- und Folienschablonen, nämlich eine alte Glasplatte, an der ich mit wasserfestem Marker und Malerkrepp hauptsächlich an der Unterseite Markierungen für das zu bedruckende Papier und die aufzulegenden Schablonen angebracht hatte.

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Glasplatte mit Markierungen als Druckstock

Für die Monotypien habe ich die Glasplatte innerhalb der gewählten Markierung mit Farbe eingerollt (wieder mit Ölfarbe da ich noch keine Linoldruckfarbe hatte), das an der Glasplatte mit Malerkrepp vorher richtig positioniert festgeklebte Papier vorsichtig darübergelegt, auf die Rückseite des Papiers eine einfache Zeichnung mit einem Pinselstiel aufgedrückt, das Papier wieder abgezogen. Auf der Unterseite des Papiers ist die Zeichnung als Positiv zu sehen.

Danach habe ich ein zweites Blatt auf dieselbe Farbe gelegt, mit dem Handballen angerieben und ein Negativ der vorigen Zeichnung abgedruckt.

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Monotypie, Öl auf Papier, 30x40cm (2016) Positiv und Negativabzug, zweiter Anlauf 

Das geht relativ unkompliziert und rasch, vor allem im Vergleich zu meinen Foliendruckexperimenten. Eine vorherige Grundierung des Papiers oder die Verwendung von Linoldruckfarbe wäre wahrscheinlich sinnvoll, da die Ölfarbe auf Dauer wahrscheinlich das ungrundierte Papier zersetzt.

Auf jeden Fall werde ich mit dieser Technik weiter experimentieren weil unkompliziert, vielseitig weiterverwendbar, spannend!

Auch bei diesem Druckversuch habe ich festgestellt, daß die Ölfarbe lange genug feucht bleibt um sich nicht hetzen zu müssen; eine Zugabe von Leinöl als Verzögerer hat zu einem Verklumpen der Farbe geführt und ist daher meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.

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Monotypie, Öl auf Papier, 30x40cm (2016) Positiv und Negativabzug, Erster Anlauf  mit Farbpatzen durch Ölverklumpungen