Fichte

Heute eine Skizze aus dem Sommer 2019, aus der Malwoche in der Steiermark (juhu, heuer gibt es wieder eine!) Die Fichte in der Mitte der Wiese vor dem Haus, in dem wir gewohnt bzw. um das herum wie gemalt haben (hier zwei der Ergebnisse dieser Woche, die ich schon veröffentlicht habe: Steirische Berge und noch mehr steirische Berge)

Skizze eines alleinstehenden Baums mit ein bißchen Hintergrund

Marker auf Papier, 20x30cm (2019)

Seit meinem letzten Post im Dezember habe ich viel nachgedacht, womit ich mich warum beschäftige und ob – und wenn ja wohin – ich mich mit meiner Kunst verändern will, ich bin mir dabei mit mir selbst noch nicht zu 100% einig.

Wichtigster Punkt ist in jedem Fall, meine „alles jetzt sofort und natürlich gleichzeitig“ Vorgehensweise zu verändern. Grundsätzlich habe ich 2019 große Fortschritte darin gemacht, mich sinnvoller und strukturierter zu verplanen und alles in bewältigbare Brocken zu teilen – gleichzeitig ist noch mehr „eins nach dem anderen“ nicht nur möglich sondern nötig, weil ich einfach zu viel vorhabe um es unstrukturiert nebenher zu erledigen!

Im März 2020 folgen zwei Ausstellungen (save the date – 02.03. und 13.03., beide in Wien), zwei Projekte mit anderen gemeinsam (eines Malerei, eines Illustration) sind in Planung und der Rest ist noch zu vage um darüber zu schreiben.

Bleibt dran und bleibt gespannt!

Rosenskizze – verwelkend

auch verwelkende und vertrocknende Blumen haben ihren Reiz – so wie das Jahr schwindet, schwinden auch die bunten Blütenblätter dahin…

Zeichnung einer verwelkten Rose

Kuli u. Aquarell, 25x35cm (2019)

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Rosenskizze

heute eine Rose um den Tag ein bißchen aufzuhellen 😉
Schwarzer Kugelschreiber und ein bißchen Aquarellfarbe

Darstellung einer Rose

Kuli u. Aquarell,20x30cm (2019)

Schuhportrait / Großvaters Schuhe

Heute eine im Rahmen meiner Ausstellungszeichnungen entstandene Arbeit – historische Schuhe portraitiert, mit Tusche auf Tonkarton (wer es genau wissen will – verdünnte Schellacktusche Farbe Bister und weiß auf Ursus Fotokarton 300g hellbraun)

Lederschuhe, historisch (schätze aus der ersten Hälfte des 20. Jhd – noch nie solche außerhalb eines Museums gesehen…) für eine Ausstellungsbesucherin gezeichnet.

Lederschuhe historisch

Tusche auf Karton, 22x30cm (2019)

Nachbetrachtungen „Menschen, Mut und Möglichkeiten“

Nach Vernissage, Finissage und dazwischen täglicher Ausstellung für insgesamt 14 erfolgreiche Tage heute ein kurzes Fazit:

Neben einer inhaltlich und optisch schönen Ausstellung, die auch eine entsprechende Präsentation braucht, ist es essentiell das auch „unter die Leute“ zu bringen, vor allem um neue BesucherInnen, die einen noch nicht kennen, anzulocken. Das braucht viel Zeit (auch Vorlaufzeit) ist aber ebenso wichtig wie die Ausstellung selbst, hier bin ich erfolgreich neue Wege gegangen.

Besonders freut mich ein gelungener Coup, nämlich die Erwähnung im Stadtspionin-Newsletter 🙂

Ein ganzer Stapel Zeichnungen von Alltagsgegenständen sind das eine Ergebnis, viele neue Kontakte, Inspirationen, neue Ideen und Sichtweisen ein anderes.

 

Mein Favoriten – Lenny

Momentan bin ich recht viel am Experimentieren mit verschiedenen Techniken; nicht nur Gouache, sondern auch Aquarell, Farbstifte und – man lese und staune – Acrylfarben.
Habe festgestellt daß man damit doch mehr machen kann als nur Ölmalgründe einzufärben, hätte ich mir nicht gedacht. 🙂

Nachdem das alles zwar recht spannend und lehrreich ist, aber nichts hergibt für meinen Blog, hier zwei Skizzen aus 2017 (ja, habe wieder mal aufgeräumt…) die im weiteren Sinn zu meinem Wien-Favoriten-Projekt dazugehören, immerhin bin ich mit Lenny ja recht viel unterwegs und erkunde die Gegend.

Zeichnen kann ich ihn wahrscheinlich nach wie vor nur schlafend weil er so ein Hampelmann ist und nie stillsitzt 🙂

Entwurf Szene – mit Tuschekonturen

Hier meine Sagen-Gesprächsszene mit Tuschekonturen – Tusche und Feder waren der Plan, nachdem die Tusche auf dem (von einem namhaften Hersteller und ausdrücklich als Federzeichenblock ausgewiesenem!) Zeichenkarton leider ausgefranst ist, was man nur ein bißchen an den Beinen des Schmieds sieht, habe ich zu meinen Copic Multilinern gegriffen und mit diesen fertiggezeichnet.
Hat auch gepaßt, Feder und Tusche ist halt variabler in der Strichdicke als die fix eingestellten Strichbreiten – und mit dem Pinselstift bin ich noch nicht sooo gut befreundet.

Die Bewegungen sind noch nicht flüssig, allerdings schon besser – und mal sehen was noch kommt 🙂

Sagen-Szene Teufel spricht mit Schmied

Tusche und Copic Multiliner auf Karton, 30x42cm (2019)

Die letzten Tage bin ich dabei, digitale Werkzeuge (ausgeborgtes Wacom-Tablet mit Stift und Bildbearbeitungsprogramm) auszutesten – die erste digitale Skizze werde ich Euch definitiv vorenthalten, aber sie ist gezeichnet!

Die Rechnerbedienung mit Stift ist zwar gewöhnungsbedürftig, und neue Software anstrengend – aber gleichzeitig spannend.
Und nachdem ich mich heute den ganzen Tag mit einer neuen Version einer lange nicht benutzten Ausschreibungssoftware ohne Tutorial (siegreich!) herumgeschlagen habe kann ich auch bestätigen daß das wesentlich angenehmer und intuitiver als AVA-Programme für Bauausschreibungen ist…!

Charakterentwurf Teufel – mit Tuschekonturen

Hier mein Teufel mit Tuschekonturen und inklusive Frisur, die ich ihm in der Zeichnung noch vorenthalten habe. Tusche und Feder sind feine Werkzeuge, habe ich viel zu lange nicht benutzt.

Möchte noch ein paar Varianten (mit kleinen und größeren Schatten bzw. dunklen Flächen) probieren; nächster Schritt ist das Zusammensetzen meiner Szene im Moment der Handlung, sprich in Bewegung, und die Reduktion der Details auf die Größe der Gesamtzeichnung – so sehr ich die Details der Nähte und Schuhbänder mag, das wird aller Wahrscheinlichkeit nach zu viel sein. Schau ma mal 🙂

Tusche auf Zeichenkarton, 30x42cm (2019)

Methodenspielerei

Heute zur Abwechslung eine Methodenspielerei – mit einer neuen Methode mich zu organisieren (Bullet Journal nach Ryder Carroll) und einer neuen Methode Ideen zu visualisieren (Collage).
Nachdem ich in zwei verschiedenen Medien von der Mode-Methode Bullet Journal gelesen hatte (Die Presse vom 02.09.2018, aus der ich den Zeitungsartikel ausgeschnitten habe und in einer Kolumne Die Zeit, Serie „Das machen jetzt alle“, vom 17.10.2018) war mein Interesse geweckt – nicht nur der Unterton von Francesco Giammarco in der Zeit-Kolumne, in der jeder dieser Serienartikel mit „Nicht jeder Trend ist bescheuert“ beginnt, sondern auch die Methode selbst: einfach, übersichtlich, auf das für einen selbst wichtige fokussiert und vor allem analog – für mich, die ich zeitweise in Notizzetteln und todo-Listen ertrinke und nicht alles im Kalender etc. digital unterbringe, sehr wichtig.
Ich habe immer noch 5 weitere elektronische todo-Listen in Excel- und One-Note-Dateien und eine geteilte elektronische Einkaufsliste für Lebensmittel (die das Leben tatsächlich vereinfacht, auch wenn ich mich länger gegen die Idee gesträubt hatte – danke Tom!), alle bis auf die letztere werden aber wahrscheinlich künftig kürzer werden.

Nachdem ich das System seit Anfang Februar anwende und sehe, daß ich ruhiger, konzentrierter und auf das Wichtige zentrierter arbeite, mehr zeichne und (meistens) auch besser schlafe war es Zeit, den Zeitungsartikel wegzuwerfen – und nachdem ich das irgendwie nicht wollte (wahrscheinlich macht er mich glücklich, um einen weiteren nicht bescheuerten Trend zu zitieren 🙂 ), etwas anderes damit anzustellen… mit Papier, Copic Multilliner, weißer Acrylfarbe und Kleber schnell erledigt – hat Spaß gemacht, zur Abwechslung etwas völlig ziel- und abwichtsloses zu tun 🙂

Nächste Woche mehr aus meinem Illustrationsprojekt.

Mixed Media, 20x30cm (2019)

 

Pflanzenstudie (Rose Juli)

…eine Rose für Claudia 🙂
Wieder schwarzer Kugelschreiber und Aquarellfarbe auf grauem Zeichenkarton Weiterlesen