Pflanzenstudie in zwei Varianten

Heute zwei Studien von Wiesenpflanzen – etwas ältere Arbeiten aus 2015, die ich für die Ausstellung bei den Steirischen Kulturtagen nächste Woche gerade gerahmt und hier bisher nicht veröffentlicht habe. Weiterlesen

Ich im Badezimmerspiegel

Nachdem Martina Wald (siehe hier) damit begonnen und Susanne Haun dann eine „ich-im-Badezimmerspiegel-Challenge“ gestartet hat, konnte ich nicht mehr widerstehen, hier nun meine beiden Versuche von heute früh (und nein, eitel sollte man wirklich nicht sein 🙂 ). Weiterlesen

Rosen & Ausstellung in der Steiermark

Virenbedingt fällt derzeit leider nicht nur das Morgenmalen im Freien, sondern auch jede sonstige Aktivität aus – daher nur kurz eine Zeichnung aus dem Februar, die ich sehr mag: vertrocknete Rosen mit Tintenroller auf Tonpapier. Weiterlesen

Zeichnen am Kalvarienbergfest 2017

Gestern war ich am Kalvarienbergfest um zu zeichnen und auch um meine Freundin Eva Winter und ihre Kunsthandwerkertruppe vom Künstlertreff zu besuchen. Immer wieder eine Freude und nette Abwechslung, auch wenn das Wetter gestern Nachmittag ein bißchen ungemütlich war Weiterlesen

Hüte – Technik und Malprozess

Nach Ende und Abbau unserer Wasser-Ausstellung heute wieder ein regulärer Beitrag über meine Arbeiten, ein Bild aus dem Oktober 2016.

Nachdem ich schon öfter wegen der verwendeten Materialien angesprochen wurde, weshalb ich in Ölbildern auch Untermalungen mit Tempera und manchmal Tusche verwende („ist das nicht furchtbar kompliziert?“) hier eine Beschreibung des Malprozesses am Beispiel Weiterlesen

Ausstellung „Wasser“, Alte Schieberkammer, 29.03.-02.04.2017

Hier die Einladung zur schon länger angekündigten Ausstellung, wir freuen uns auf Euch!

Ausstellungsdauer: Mittwoch 29.03. bis Sonntag 02.04.2017, 16:00-19:00
An allen 5 Abenden sind wir von 16:00 – 19:00 in der Ausstellung und für Fragen und Gespräche vorhanden 🙂

Am ersten Abend kommen wir ab 16:00 mit Brot, Wein & Wasser zusammen, am Sonntag gibt es zum Abschluß eine Lesung mit Texten von Monika Oppenauer.

Es werden Bilder von Irene Dlabaja und Karina Bunt und Keramiken von Corinne Ehmig zu sehen sein.

Ort: Alte Schieberkammer, Meiselstraße 20 (U3 Johnstraße, unterer Ausgang Richtung Sturzgasse; dann oben gegen die Ausstiegsrichtung zurück die Johnstraße überqueren, dann kurz geradeaus und links über die Brücke in die Schieberkammer)

Der Planausschnitt ist aus dem Stadplan der Wien-Webseite, erstens weil die Öffentlichen Verkehrsmittel dort richtig eingezeichnet sind (U3, Straßenbahnlinie 49, Bus 10A und 12A) sondern auch weil Google Maps die Adresse falsch einzeichnet bzw. anzeigt (mitten auf der Johnstraße statt am Platz…)

Die Alte Schieberkammer ist eine Sehenswürdigkeit für sich, hier gibt es Info dazu.

schieberkammer-2017-1

 

 

Aronstabgewächse – update 1 inkl. Materialsuche

Nachdem ich mich im Winter und frühen Frühjahr eine Zeitlang mit den mir momentan zur Verfügung stehenden Exemplaren aus der Famile der der Araceae oder auf Deutsch Aronstabgewächse auseinandergesetzt habe, auch mit den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten, heute ein kleines update:

Bleistift, verdünnte Tusche, Aquarellfarbe jeweils 1:1 und weil die hübschen Biester soooo klein sind (4 bis 7 cm) auch eine Version 2:1 mit Farbstiften mit rein dekorativen Absichten 🙂

Mein Fazit: am exaktesten lassen sich Bleistift und Aquarellfarbe verarbeiten, Farb- und Aquarellstifte sind kaum spitz genug zu kriegen. Wenn es gilt rasch zu arbeiten, empfehlen sich Bleistifte, wenn es farbige Darstellungen werden sollen natürlich die klassische Aquarellfarbe.

Leider hat sich auch meine dünnste Zeichenfeder (HI-700 v. Boesner) für Modelle in dieser Größe als völlig ungeeignet herausgestellt – ich glaube da ist ein bißchen Materialrecherche bei den Briten angesagt (angeblich gibt es Kartographenfedern die nur in GB erhältlich wären, für Quellenangaben wäre ich dankbar!).
Ich werde noch einmal versuchen mit umgedrehter Feder zu zeichnen um feinere Linien zu erhalten aber momentan schaut es für die Tusche schlecht aus.

Alle Zeichnungen sind stark vergrößert bzw. Ausschnitte bis auf die 2:1-Variante auf dem dunklen Papier (21x30cm)

Verschiedene Techniken auf Papier 21x30cm, Dezember 2015-Februar 2016

Typhonium_rhizomatosum_AGA_1326-02-1Amorphophallus_vogelianus_s_n_Bleistift-1-1Amorphophallus_vogelianus_s_n_Tusche-1-1typhonium_trilobatum_04_web-1Amorphophallus_vogelianus_s_n_Farbstift-1-1

Typhonium trilobatum oder die Angst vor dem weißen Blatt Papier

Eine der neuen Möglichkeiten, die sich für mich ergeben hat, ist, einiges aus der Familie der Araceae oder auf Deutsch Aronstabgewächse zu zeichnen – wahrlich spannende Gewächse, und vor einigen Wochen hat es Knollen von drei dieser Pflanzen auf meinen Schreibtisch verschlagen 🙂

Ich habe mich wirklich sehr auf das nächstfolgende freie Wochenende gefreut, Papier und Bleistift hergerichtet und trotz eines Sonntags, den ich im Prinzip zur Verfügung hatte – genau GAR NICHTS außer den groben Abmessungen geschafft.
Irgendwie hat sich mir diese Knolle widersetzt (vielleicht war irgendeine perfide Form von analogem DRM im Spiel?)

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Barbarazweige oder die Dinge ändern sich

Daß sich Dinge ändern (müssen), hat mich als Kind oft traurig oder betroffen gemacht. Inzwischen bin ich mir sicher, daß es (fast) immer gut ist, wenn sich Dinge ändern – vor allem wenn man diese Änderungen selbst hervorruft – alles hat seine guten Seiten und Möglichkeiten, manchmal muß man sie nur sehen wollen.
Außerdem bewahrt es einen vor dem einrosten und versteinern in Gewohnheiten und hält einen gedanklich flexibel und kreativ.

Barbarazweig_webVon Neujahrsvorsätzen habe ich immer schon wenig gehalten – sich Dinge „abzugewöhnen“ widerspricht meiner Meinung nach der menschlichen Psyche, nur bewußte Gewohnheitsänderungen haben eine Chance – der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier, unter anderem da das Gehirnressourcen schont und damit den Energieverbrauch verringert. (sobald mir wieder einfällt wo ich von dieser Studie gelesen habe folgt ein Link, versprochen!)

Barbarazweige (uni-ball eye micro auf Skizzenpapier, 21x30cm)
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Obersteirische Obstbäume

Als Vorbereitung für die Apfeltage im Botanischen Garten Wien am vergangenen Samstag (Eine Veranstaltung des Botanischen Gartens der Universität Wien und ARCHE NOAH) hatte ich nicht nur jeweils 5 Äpfel von den Bäumen im Garten meiner Mutter gepflückt, sondern auch jeweils einen kleinen Zweig mit Blättern.

Anhand der Äpfel würden lt. Veranstaltungsinfo die Pomologen (ich wußte bis vor kurzem auch nicht was das ist…) die Apfelsorten bestimmen können, was aufgrund des Alters der Obstbäume mir ein Anliegen war bzw. ist.

Das mit den Zweigen war mehr aus Interesse bzw. hatte ich da schon das nächste Projekt vor meinem inneren Auge 🙂

Obstskizzen
Karina Bunt: Obstskizzen (Tusche, Aquarell)

Leider ist es nicht gelungen, die Sorten zweifelsfrei zu bestimmen da es wahrscheinlich unbeschriebene Kreuzungen sind (die kleinen grellroten sind anscheinend eine Maschansker-Unterart, der andere ist leider unbestimmbar und die Birne war natürlich gar kein Thema) und um die bereits sehr alten Bäume zu erhalten bzw. Abkömmlinge zu erhalten, wäre somit nur das Aufpfropfen der Reiser auf neue Unterlagsbäume möglich weil ohne Sorteninfo natürlich kein Baumkauf…

Positiver Nebeneffekt: ich habe erstens geübt (und Tusche u. Zeichenfeder „wiederentdeckt“) und zweitens wieder einiges dazugelernt in Sachen Apfelsorten und auch in Sachen botanische Zeichnung, da vor Ort eine tolle Malerin war mit der ich mich länger unterhalten durfte.