Miniaturlandschaften Skizzenbuch (I)

Neue Routine – in der Früh vor der Fahrt in die Arbeit eine kleine Landschaft: 30 Minuten mit Timer, A5 Skizzenbuch, Gouache-Farbe und eine kleine Fotovorlage (Postkarten, eigene Fotos, Einladungskarten, Bilder anderer Maler… Hauptsache es spricht mich an) und ein guter Tagesbeginn ist fertig.

Hilft beim Denken, entspannt mich und bringt mich gleichzeitig täglich ein kleines Stück weiter – male mit den für mich größtmöglichen Pinseln (18 und 15mm, ganz selten ein Spitzpinsel) um möglichst zu vereinfachen.
Keine großen Kunstwerke, sondern kleine Inspirationen, die mich auf weitere Möglichkeiten bringen; momentan brodelt mein Kopf über vor lauter Ideen!

Und wer findet auf Anhieb das Abbild des berühmten Bildes des berühmten Deutschen Malers aus der Romantik, ohne alle Bild-Beschreibungs-Texte zu lesen?  🙂

Stürmischer Tag

Heute habe ich ein bißchen Papier aufgeräumt und dabei in einer Schublade zwei vergessene Aquarelle gefunden – eines davon zeige ich hier, einen stürmischen Tag am Meer.

Mit entsprechendem Abstand mag ich es viel lieber als damals, als ich es in der Schublade verschwinden habe lassen 🙂

Aquarell auf Papier, 23×30,5cm (2017)

Die noch etwas düstere, aber sich aufhellende Stimmung des Himmels mag ich besonders.

Dazu habe ich Ludovico Einaudi für mich entdeckt – sucht mal auf youtube nach z. B. „Night“ (Link posten sollte ich wohl nicht, auch wenn youtube es als offizielles Video kennzeichnet)

 

stürmische See

Beim heutigen Bild habe ich – gleich wie beim Wellenbild vom 30.07.2017 – mit schwarzer Tusche und weißer Tempera untermalt und dann mit Öllasuren und weißer Tempera für die Schaumkronen fertiggestellt. Weiterlesen

Wellen und Mischtechnik

Im Februar habe ich über meine Motivation, Wasser und Wellen zu malen, geschrieben (siehe hier) und die Untermalung meiner Wellen gepostet – heute folgt das Endergebnis bzw. das fertiggestellte Bild. Weiterlesen

Ausstellungsvorbereitungen

Ich freue mich schon auf die Ausstellung nächste Woche – am Montag wird aufgebaut, am Dienstag allfälliges ergänzt oder korrigiert und am Mittwoch wird eröffnet 🙂

Man unterschätzt gerne, wieviel Aufwand bzw. Vorbereitungen eine komplett selbst organisierte Ausstellung mit sich bringt – nicht nur die Menge, sondern auch die Vielfalt an unterschiedlichen Aufgaben. Weiterlesen

Portraitstudie (Kopf eines Römers)

Als Abwechslung zu all dem Wasser war ich heute mit einer Kollegin im Ephesosmuseum zeichnen.

Der Kopf ist in der Ausstellung bezeichnet mit „Portrait eines Römers, Römisch, spätrepublikanisch“ und hat mich für ca. 4 Stunden beschäftigt. Ein Vorteil dieses Kopfes ist, daß er – im Vergleich zu vielen anderen – noch die originale Nase hat, weshalb ich ihn mir auch ausgesucht habe.

Eine besondere Herausforderung in der Darstellung sind meiner Meinung nach die Bruchflächen, deren unregelmäßige Steinstruktur schwierig zu zeichnen ist.

portrait_romer_26-02-2017-1
Portraitstudie eines Steinkopfes, Bleistift HB und weiße Kreide auf Tonpapier 30x40cm (2017)

Link zur Webseite des Ephesosmuseums mit Öffnungszeiten und weiteren Infos

ACHTUNG, besser vorher schriftlich um Genehmigung für das Zeichnen im Museum anfragen – wird meines Wissens auch nur für Trockentechniken erteilt! (was schade, aber dann doch auch verständlich ist)