Menschen, Mut und Möglichkeiten – noch bis 15.10.2019 – Zeichenevent

Vergangenen Dienstag haben wir die Ausstellung mit einer schönen, gut besuchten Vernissage eröffnet.

Während der Laufzeit (täglich 17-20 Uhr in der Sechsschimmelgasse 14, 1090 Wien) veranstalte ich zusätzlich Zeichenevents: BesucherInnen bringen mir Lieblingsschuhe oder Lieblingsgegenstände und ich zeichne sie.

Die entstehenden Zeichnungen kann man um einen moderaten Preis erwerben wenn gewünscht.

Lieblingsschuhe zeichnen in der Ausstellung

Ausstellungszeichnen

Kleine Korrektur zur Finissage am 15.10. ab 17:00: Beim Konzert um 19:30 handelt sich nicht um Cembal- sondern Cymbal.

Am 15.10. findet um 17:00 die Finissage mit Dichterlesung von Monika Oppenauer statt, um 19:30 ein Cymbalkonzert von Lenka Blahova.

Ausstellungseinladung Sechsschimmelgasse 1.-15.10.2019

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Menschen, Mut und Möglichkeiten: 1.-15.10.2019, Sechsschimmelgasse 14, Wien

Es freut mich sehr, meine aktuelle Ausstellung anzukündigen!

Momentan bin ich noch sehr mit den Vorbereitungen beschäftigt, vom Überarbeiten der Bilder, Schneiden von Passepartouts für die Zeichnungen, Einrahmen, Preislisten, PR-Arbeit, Newslettervorbereitungen, Einladungen verteilen, Vernissage vorbereiten, Redner, Lesung, Getränke, Beschriftungskärtchen, Visitenkarten, Veranstaltungswebseiteneinträge…. jeder von Euch, der bereits Ausstellungen organisiert hat, weiß wovon ich spreche 🙂

Und hier die Eckdaten:

Sechsschimmelgasse 14, 1090 Wien (Sechsschimmelgalerie)
Vernissage: 1.10. um 19:00 mit einleitenden Worten von Stefan Nützel
Ausstellungsdauer: bin von 2. bis 14. Oktober täglich von 17:00-20:00 anwesend, um über Ausstellung, Bilder und eventuelle Fragen der Besucher zu sprechen.
Am 15.10. findet um 17:00 die Finissage mit Dichterlesung von Monika Oppenauer statt, um 19:30 ein Cembalokonzert.

Ausstellungseinladung Sechsschimmelgasse 1.-15.10.2019

Sagen-Szene in Farbe

Letzter Schritt – aus der Tonwertstudie A4 und der konturierten Reinzeichnung A3 ist ein A3-Bild in Farbe geworden.

Das letzte Juniwochenende hat für mich nicht nur den Abschluß meiner Illustrationsausbildung bei Illuskills markiert sondern auch den Aufbruch in die Vorbereitungen für meine erste Einzelausstellung im Oktober 2019 (Termin blockieren – Eröffnung ist am 01.10. um 19:00, Finissage am 15.10.; weitere Details folgen).

Die Vorbereitungen zum untenstehenden Bild haben mir gezeigt, daß man mit Acrylfarbe viel interessantere Dinge machen kann als ich bisher geglaubt habe – nämlich wie mit Aquarellfarbe malen, nur mit dem Vorteil daß es nicht trüb wird bei vielen Schichten. Spannende Sache, hätte ich nicht für möglich gehalten aber man lernt ja nie aus 🙂 und das ganze auf Papier mit leichter Prägung (cold pressed) was sich für die Details als deutlich nachteilig erwiesen hat, aber dafür probiert man ja Dinge aus.

Natürlich habe ich schon die nächsten Ideen im Kopf – von Graphic Novels bis zur Fortsetzung meiner bereits begonnenen Serien, es bleibt also spannend.

Die Sache mit den Graphic Novels hat aber ein bißchen Zeit, weil jetzt momentan kann ich meine beiden trachtigen Sagenfiguren nicht mehr sehen – immerhin beschäftigen sie mich seit Oktober letzten Jahres, jetzt schicke ich sie mal auf Sommerfrische 🙂

Acryl auf Papier, 30x40cm (2019)

Ausstellungsbeteiligung „la vie en rose“ im Arthotel Wien

Vorige Woche war die Eröffnung einer von Kunstschaffen organisierten Ausstellung, bei der ich mit einer Zeichnung beteiligt bin.

Die Ausstellung läuft noch bis 27 Juli 2019, die Finissage findet am 28. Juli von 14 bis 17 Uhr statt.

Art Gallery Vienna, Brandmayergasse 7-9, 1050 Wien

Hier mein Ausstellungsbeitrag: Zum schönen Leben gehören Blumen eindeutig dazu 🙂

Ausstellungsbeitrag Karina Bunt: Rose (Kugelschreiber und Aquarellfarbe auf Karton, 20x30cm (2018))

Flyer Ausstellung La vie en rose

Ausstellungsflyer „La vie en rose“

Mein Favoriten – Lenny

Momentan bin ich recht viel am Experimentieren mit verschiedenen Techniken; nicht nur Gouache, sondern auch Aquarell, Farbstifte und – man lese und staune – Acrylfarben.
Habe festgestellt daß man damit doch mehr machen kann als nur Ölmalgründe einzufärben, hätte ich mir nicht gedacht. 🙂

Nachdem das alles zwar recht spannend und lehrreich ist, aber nichts hergibt für meinen Blog, hier zwei Skizzen aus 2017 (ja, habe wieder mal aufgeräumt…) die im weiteren Sinn zu meinem Wien-Favoriten-Projekt dazugehören, immerhin bin ich mit Lenny ja recht viel unterwegs und erkunde die Gegend.

Zeichnen kann ich ihn wahrscheinlich nach wie vor nur schlafend weil er so ein Hampelmann ist und nie stillsitzt 🙂

Mein Favoriten – Skizzen zur Holzmeisterkirche am Puchsbaumplatz

Als nächsten Schritt bin ich dabei, meine nach Ort, Sehenswürdigkeit, Thema etc. sortierten Fotos, Skizzen und Eindrücke weiterzuverarbeiten – heute vier Skizzen bzw. Tonwertstudien als Thumbnails je ca. 4×5,5cm (gesamtgröße Postkarte bzw. A6) um rasch mehrere Bildlösungen auszuprobieren.

Das geht mit Aquarellfarbe auf 80g Druckerpapier erstaunlich gut und auch rasch; daß sich das Papier ein bißchen wellt ist mir hier auch nicht wichtig.

Tonwertstudien bzw. Thumbnails Holzmeisterkirche Wien Favoriten

Aquarellfarbe auf Papier, 10x15cm (2019)

Katholische Filialkirche zur Heiligen Familie, Puchsbaumplatz 9, 1100 Wien. Gebaut 1965-1966 nach Plänen von Clemens Holzmeister.

Ich finde die Kirche mit ihrem hohen Turm recht eindrucksvoll, leider ist die Positionierung am Platz ein bißchen ungünstig wenn man die ganze Fassade sehen möchte – da will ich noch ein bißchen probieren, auch wenn ich die Eckansicht bereits interessant finde.

Das im inneren befindliche Altarmosaik von Carl Unger, auf das die Liste der denkmalgeschützten Gebäude extra hinweist, habe ich bisher leider noch nicht gesehen.

Mein Favoriten – Ankerbrotfabrik in schwarz/weiss

Den vergangenen Mittwoch – Tag des Malens – habe ich mit einer schwarz/weiss-Fassung einer meiner Zeichnungen für mein zwischenzeitlich zurückgestelltes Projekt „Mein Favoriten“ über meinen Wiener Wohnbezirk verbracht.

Die vor Ort angefertigte Originalzeichnung (hier der Originalbeitrag, quasi ein Jahr her…) die Thumbnails mit verschiedenen Hell/Dunkel-Werten, die A5-Tonwertstudie und das Endergebnis (Gouache auf Hartfaserplatte 40x50cm) seht Ihr hier:

Meine Aufgabenstellung an mich selbst lautete, nur 5 Tonwerte zu verwenden – 0%, 30%, 60%, 90% und ganz extrem wenig 100% (wer findet die drei winzigen komplett schwarzen Elemente?) und alles so weit wie irgend möglich zu vereinfachen und in Flächen zu verwandeln; auch die Komposition zu verbessern.

Für mich als extrem detailversessene Person eine riesige Herausforderung – und zugleich auch so interessant daß es mich auf neue Ideen gebracht hat 🙂

Entwurf Szene – Tonwertstudie (s/w)

Nächster Schritt – aus dem Thumbnail 4x6cm in weiss, mittelgrau, dunkelgrau (Himmel weiss, Charaktere mittelgrau und Felsen+Grund dunkelgrau) und der konturierten Reinzeichnung ist ein A4-Entwurf in schwarz/weiss bzw. einer Abstufung von Tonwerten geworden.

Die Herausforderung bestand darin, daß alle Tonwerte (von 0% bis 100%) auch tatsächlich vorkommen – meistens sind meine Bilder zu kontrastarm bzw. zu hell und damit relativ langweilig – heute habe ich es für meine Begriffe schon fast übertrieben mit den Dunkelheiten, einmal etwas völlig anderes. Ein paar Feinheiten sind durch den Scan verlorengegangen, aber nichts wirklich wichtiges.

Gemalt mit schwarzer Aquarellfarbe auf heißgepresstem (= glattem) Aquarellpapier. Ich glaube ich werde nie wieder welches mit Prägung mögen… sooo angenehm auf dem glatten Papier zu malen; das hab ich eigentlich bisher nur für die botanischen Illustrationen verwendet, offensichtlich ein Fehler 🙂

Teufel und Schmied im Gespräch; links im Mittelgrund eine dunkle Felswand, rechts in der Ferne Stift Admont

Aquarell auf Papier, 20x30cm (2019)

Entwurf Szene – mit Tuschekonturen

Hier meine Sagen-Gesprächsszene mit Tuschekonturen – Tusche und Feder waren der Plan, nachdem die Tusche auf dem (von einem namhaften Hersteller und ausdrücklich als Federzeichenblock ausgewiesenem!) Zeichenkarton leider ausgefranst ist, was man nur ein bißchen an den Beinen des Schmieds sieht, habe ich zu meinen Copic Multilinern gegriffen und mit diesen fertiggezeichnet.
Hat auch gepaßt, Feder und Tusche ist halt variabler in der Strichdicke als die fix eingestellten Strichbreiten – und mit dem Pinselstift bin ich noch nicht sooo gut befreundet.

Die Bewegungen sind noch nicht flüssig, allerdings schon besser – und mal sehen was noch kommt 🙂

Sagen-Szene Teufel spricht mit Schmied

Tusche und Copic Multiliner auf Karton, 30x42cm (2019)

Die letzten Tage bin ich dabei, digitale Werkzeuge (ausgeborgtes Wacom-Tablet mit Stift und Bildbearbeitungsprogramm) auszutesten – die erste digitale Skizze werde ich Euch definitiv vorenthalten, aber sie ist gezeichnet!

Die Rechnerbedienung mit Stift ist zwar gewöhnungsbedürftig, und neue Software anstrengend – aber gleichzeitig spannend.
Und nachdem ich mich heute den ganzen Tag mit einer neuen Version einer lange nicht benutzten Ausschreibungssoftware ohne Tutorial (siegreich!) herumgeschlagen habe kann ich auch bestätigen daß das wesentlich angenehmer und intuitiver als AVA-Programme für Bauausschreibungen ist…!

Charakterentwurf Teufel – mit Tuschekonturen

Hier mein Teufel mit Tuschekonturen und inklusive Frisur, die ich ihm in der Zeichnung noch vorenthalten habe. Tusche und Feder sind feine Werkzeuge, habe ich viel zu lange nicht benutzt.

Möchte noch ein paar Varianten (mit kleinen und größeren Schatten bzw. dunklen Flächen) probieren; nächster Schritt ist das Zusammensetzen meiner Szene im Moment der Handlung, sprich in Bewegung, und die Reduktion der Details auf die Größe der Gesamtzeichnung – so sehr ich die Details der Nähte und Schuhbänder mag, das wird aller Wahrscheinlichkeit nach zu viel sein. Schau ma mal 🙂

Tusche auf Zeichenkarton, 30x42cm (2019)