Wasser, Palmen und Ausstellung

Nach etwas längerer Blog-Absenz heute wieder einmal ein Beitrag, zum bereits im Dezember angekündigten Thema Wasser.
Bisher habe ich mich damit kaum befasst, wahrscheinlich weil mir die Vielfalt und auch Spannung von Wasser kaum bewußt war, erst im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen habe ich mich ernsthaft zeichnerisch und malerisch damit auseinandergesetzt.

Dabei bin ich draufgekommen, daß mir das Malen von wildem Wasser unheimlich beim Abbau von alten Emotionen hilft – als Person von guter Erinnerung (leider, ist oft durchaus lästig…) kaue ich immer noch auf einer groben Zurücksetzung aus dem vergangenen Frühsommer herum, bei der ich mich sehr ungerecht behandelt gefühlt habe, ungeachtet dessen, daß eigentlich alle Fakten dafür sprechen daß die Gesamtsituation für mich gut ist. Weiterlesen

Tom I

Ein weiteres Ölportrait, diesmal in kleinerem Format (HF-Platte 18x24cm) das ich als ersten Teil einer geplanten Serie betrachte – wie man schon an der Benennung merkt, ist es vor Tom II entstanden, ebenfalls mit Eitemperauntermalung für die Lichter und danach mehrere transparente Öllasuren darüber.

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Eitempera und Öllasuren auf HF-Platte 18x24cm

Nachdem ich ton-in-ton bzw. schwarz-weiß-Bilder sehr mag, ist dieses Bild in den Ölschichten auch ausschließlich aus 3 Farbtönen entstanden: Van-Dyke-braun, Umbra gebrannt und Titanweiss über der weißen Eitempera über einer Grundierung, gemischt aus weißem Gesso, Siena gebrannt und Umbra gebrannt.

Es sieht dem Original-Tom auf der einen Seite ein bißchen ähnlicher, auf der anderen Seite ist der Ausdruck von Tom II ein bißchen verschmitzter, es ist eine schwierige Frage – ich mag sie aber jedenfalls alle drei 🙂