Ausstellungsvorbereitungen

Ich freue mich schon auf die Ausstellung nächste Woche – am Montag wird aufgebaut, am Dienstag allfälliges ergänzt oder korrigiert und am Mittwoch wird eröffnet 🙂

Man unterschätzt gerne, wieviel Aufwand bzw. Vorbereitungen eine komplett selbst organisierte Ausstellung mit sich bringt – nicht nur die Menge, sondern auch die Vielfalt an unterschiedlichen Aufgaben. Weiterlesen

Wasser, Palmen und Ausstellung

Nach etwas längerer Blog-Absenz heute wieder einmal ein Beitrag, zum bereits im Dezember angekündigten Thema Wasser.
Bisher habe ich mich damit kaum befasst, wahrscheinlich weil mir die Vielfalt und auch Spannung von Wasser kaum bewußt war, erst im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen habe ich mich ernsthaft zeichnerisch und malerisch damit auseinandergesetzt.

Dabei bin ich draufgekommen, daß mir das Malen von wildem Wasser unheimlich beim Abbau von alten Emotionen hilft – als Person von guter Erinnerung (leider, ist oft durchaus lästig…) kaue ich immer noch auf einer groben Zurücksetzung aus dem vergangenen Frühsommer herum, bei der ich mich sehr ungerecht behandelt gefühlt habe, ungeachtet dessen, daß eigentlich alle Fakten dafür sprechen daß die Gesamtsituation für mich gut ist. Weiterlesen

Ausstellung Kunst in der Wurmbrandgasse

Am Dienstag hatten wir eine feine Vernissage mit interessierten BesucherInnen, mit denen es nette, spannende, interessante Unterhaltungen gegeben hat.

Die Ausstellung ist noch am Samstag (heute), Sonntag, Montag und Dienstag (10.12. bis 13.12.) jeweils von 17:00 bis 19:00 geöffnet; am Freitag den 16.12. ist von 17:00 bis 19:00 die Finissage (zu der ich leider nicht anwesend sein kann).

Heute und morgen bin ich selbst in der Ausstellung und schon neugierig, wer vorbeikommt und welche Gespräche sich bei Tee und Keksen ergeben werden – immerhin haben sich einige Leute, die bei der Vernissage keine Zeit hatten bzw. verhindert waren, angekündigt 🙂

Für mich ist das eine neue Erfahrung, freue mich schon drauf!

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Kunst in der Wurmbrandgasse

Eine gemeinsame Ausstellung von Irene Dlabaja, Li Cunqing und Karina Bunt, wir zeigen in unserer gemeinsamen Ausstellung eine Querschnitt gegenständlicher Malerei.
Die Vernissage findet am Dienstag, den 06.12. 2016, um 19 Uhr statt.

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Weitere Öffnungstermine der Ausstellung, die mit einer Finissage am Freitag 16.12. von 17:00 bis 19:00 Uhr  endet, sind am Freitag, 09.12. bis Dienstag, 13.12. täglich von 17:00 bis 19:00.

Ort: 1220 Wien, Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoss)

Über Ihr/Dein Kommen zur Vernissage, an einem der nachfolgenden Öffnungstage oder zur Finissage würden wir uns freuen.

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Materialexperimente – Druck – Monotypie I

Hier ein anderes Druckexperiment aus dem Frühjahr 2016, nämlich eine Art der Monotypie.
Dafür habe ich eine Vorzeichnung für ein Bild meiner Lieblingsstiefel benutzt, an dem ich gerade parallel gearbeitet hatte.
Das aus der Vorzeichnung entstandene Bild meiner Stiefel folgt später 🙂

Ich habe die gleiche Druckvorrichtung benutzt wie bei den Papp- und Folienschablonen, nämlich eine alte Glasplatte, an der ich mit wasserfestem Marker und Malerkrepp hauptsächlich an der Unterseite Markierungen für das zu bedruckende Papier und die aufzulegenden Schablonen angebracht hatte.

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Glasplatte mit Markierungen als Druckstock

Für die Monotypien habe ich die Glasplatte innerhalb der gewählten Markierung mit Farbe eingerollt (wieder mit Ölfarbe da ich noch keine Linoldruckfarbe hatte), das an der Glasplatte mit Malerkrepp vorher richtig positioniert festgeklebte Papier vorsichtig darübergelegt, auf die Rückseite des Papiers eine einfache Zeichnung mit einem Pinselstiel aufgedrückt, das Papier wieder abgezogen. Auf der Unterseite des Papiers ist die Zeichnung als Positiv zu sehen.

Danach habe ich ein zweites Blatt auf dieselbe Farbe gelegt, mit dem Handballen angerieben und ein Negativ der vorigen Zeichnung abgedruckt.

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Monotypie, Öl auf Papier, 30x40cm (2016) Positiv und Negativabzug, zweiter Anlauf 

Das geht relativ unkompliziert und rasch, vor allem im Vergleich zu meinen Foliendruckexperimenten. Eine vorherige Grundierung des Papiers oder die Verwendung von Linoldruckfarbe wäre wahrscheinlich sinnvoll, da die Ölfarbe auf Dauer wahrscheinlich das ungrundierte Papier zersetzt.

Auf jeden Fall werde ich mit dieser Technik weiter experimentieren weil unkompliziert, vielseitig weiterverwendbar, spannend!

Auch bei diesem Druckversuch habe ich festgestellt, daß die Ölfarbe lange genug feucht bleibt um sich nicht hetzen zu müssen; eine Zugabe von Leinöl als Verzögerer hat zu einem Verklumpen der Farbe geführt und ist daher meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.

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Monotypie, Öl auf Papier, 30x40cm (2016) Positiv und Negativabzug, Erster Anlauf  mit Farbpatzen durch Ölverklumpungen

Kaltes Land

Eine Arbeit aus dem November / Dezember 2015, sehr gut passend zur Temperatur und zu meiner momentanen Stimmung.

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Öl auf HF-Platte, 40x50cm (2015)

Damals habe ich mich unter anderem damit auseinandergesetzt, wie man mit den verwendeten Farben sowohl Emotionen als auch Temperatur oder Jahreszeit vermitteln kann.

 

Materialexperimente – Druck mit Folienschablone

Aus den im Artikel über die Druckexperimente mit Pappschablone erwähnten Büchern haben mich einige Möglichkeiten bzw. Techniken angesprochen: Pappschablonen, Folienschablonen, verschiedene Monotypien, die ich schön eine nach der anderen durchprobiert habe bzw. noch werde.

Nächstes Experiment war der Druck mit Folienschablonen, dazu mußte eine A4-Klarsichthülle dran glauben und ein Portraitfoto herhalten das ich gerade zur Hand hatte.

Ich habe die gleiche Druckvorrichtung (eine alte Glasplatte, an der ich mit wasserfestem Marker und Malerkrepp hauptsächlich an der Unterseite Markierungen für das zu bedruckende Papier und die aufzulegenden Schablonen angebracht hatte) benutzt, allerdings auf andere Art.

Bei der Pappschablone habe ich die Schablone mit Farbe eingerollt, auf die entsprechende Markierung der Glasplatte gelegt, das mit Klebeband vorsichtig richtig positioniert befestigte Papier darübergeklappt, mit dem Handballen durchgerieben und das Papier wieder abgezogen.

Bei der Folienschablone wollte ich etwas anderes probieren: Die Glasplatte als Hintergrund einfärben, darauf positioniert die mit anderen Farben gerollten Folienschablonenteile gelegt und dann gleich wie oben abdrucken.

Mit Acrylfarbe hat das überhaupt nicht funktioniert, daher habe ich zuerst den Hintergrund gedruckt und dann jedes Schablonenteil extra, zum Teil mehrmals pro Teil, da die Farbe trotz Verzögerer viel zu schnell eintrocknet.

Danach habe ich wieder Ölfarbe verwendet, was dann funktioniert hat – zügig aber stressfrei alles einfärben, positionieren, abdrucken, gut ist’s.

Die einzelnen Schablonenteile positioniert man am besten mit einer Pinzette, mit zwei müßte es noch besser gehen; die Folie ist am besten dicker und deutlich formstabiler als die von mir verwendete Klarsichthülle, um sich besser einfärben und positionieren zu lassen.

Für den Anfang wäre es vielleicht auch sinnvoll, sich auf einfachste Motive mit wenigen Schablonenteilen und vielleicht nur ein oder zwei Farben zu beschränken – ich hab mir gedacht „das kann ja nicht so schwer sein“ und bin dann ordentlich ins Schwitzen gekommen ob der leichtsinnig gewählten Herausforderung mit 5 Schablonenteilen und 4 Farben… aber da mußte ich dann durch!

Ergebnis: 6 verschiedene Blätter, Acryl oder Öl auf verschiedenen Papieren 30x40cm (2016)

Figurenstudie (Exekutive)

gestern war wieder Maltag – um 9:00 beim Brunnen Die Macht zu Lande am Michaelerplatz und am Nachmittag beim Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlament.

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Öl auf grundiertem Papier, ca. 24x33cm (2016)

Statuen sind – abgesehen vom wechselnden Lichteinfall – meiner Meinung nach ideale Modelle, da sie unendlich lange still sitzen bzw. stehen können 🙂

Die erste Studie behalte ich lieber für mich (habe meinen Bildausschnitt zu groß für die vorhandene Zeitspanne gewählt – eine meiner Lieblingsherausforderungen…) bei der zweiten – die Exekutive – sind die fehlenden Füsse u. Gesicht dem am späten Nachmittag einsetzenden Windböen und Regen geschuldet – ein andermal aus einem anderen Blickwinkel!

Wobei – es warten noch soviele andere Brunnen in Wien auf mich 🙂

Architekturstudie (Gardegasse)

Der 12.09.2016 war ein Maltag 🙂

Am Nachmittag vor der abendlichen Portraitsession waren wir in der Nähe der Neustiftgasse malen:
Auf der Suche nach einem schattigen Platz sind wir schließlich in der Gardegasse fündig geworden – leider hat die Zeit bei mir nicht mehr für die Baustelle im Vordergrund gereicht, die ich recht spannend gefunden habe als Kontrast zu den umliegenden Gebäuden, sonst wäre es zu spät für die Portraitsession geworden…

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Öl auf grundiertem Papier, ca. 24x33cm