Selbstportrait

Vergangene Woche hatte ich bei einem experimentellen Selbstportrait einen Heidenspaß daran, geschriebene und ungeschriebene Maler-Vorschriften zu brechen, Weiterlesen

Pflanzenstudie in zwei Varianten

Heute zwei Studien von Wiesenpflanzen – etwas ältere Arbeiten aus 2015, die ich für die Ausstellung bei den Steirischen Kulturtagen nächste Woche gerade gerahmt und hier bisher nicht veröffentlicht habe. Weiterlesen

Figurenstudie (Anna)

Heute eine Figurenstudie aus dem April 2017, ich war seit September aus Termingründen leider kaum mehr bei Portrait- oder Figurensessions – was mir gefehlt hat, es macht einfach Freude und ist Übung zugleich!  Weiterlesen

Architekturstudie (Rupertusplatz, Dornbach)

Gestern habe ich mich mit einem Malerkollegen über die Freuden und Tücken der Plein-Air-Malerei unterhalten, dazu ist mir gleich dieses Bild aus dem Juli 2016 eingefallen: 35°C, mit dem Wind herumfliegende Staub- und Pflanzenteile und dazu Annenkirtagstrubel, eine herausfordernde Mischung 🙂 Weiterlesen

Portraitstudie (Kopf eines Römers)

Als Abwechslung zu all dem Wasser war ich heute mit einer Kollegin im Ephesosmuseum zeichnen.

Der Kopf ist in der Ausstellung bezeichnet mit „Portrait eines Römers, Römisch, spätrepublikanisch“ und hat mich für ca. 4 Stunden beschäftigt. Ein Vorteil dieses Kopfes ist, daß er – im Vergleich zu vielen anderen – noch die originale Nase hat, weshalb ich ihn mir auch ausgesucht habe.

Eine besondere Herausforderung in der Darstellung sind meiner Meinung nach die Bruchflächen, deren unregelmäßige Steinstruktur schwierig zu zeichnen ist.

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Portraitstudie eines Steinkopfes, Bleistift HB und weiße Kreide auf Tonpapier 30x40cm (2017)

Link zur Webseite des Ephesosmuseums mit Öffnungszeiten und weiteren Infos

ACHTUNG, besser vorher schriftlich um Genehmigung für das Zeichnen im Museum anfragen – wird meines Wissens auch nur für Trockentechniken erteilt! (was schade, aber dann doch auch verständlich ist)

Ausstellung Kunst in der Wurmbrandgasse

Am Dienstag hatten wir eine feine Vernissage mit interessierten BesucherInnen, mit denen es nette, spannende, interessante Unterhaltungen gegeben hat.

Die Ausstellung ist noch am Samstag (heute), Sonntag, Montag und Dienstag (10.12. bis 13.12.) jeweils von 17:00 bis 19:00 geöffnet; am Freitag den 16.12. ist von 17:00 bis 19:00 die Finissage (zu der ich leider nicht anwesend sein kann).

Heute und morgen bin ich selbst in der Ausstellung und schon neugierig, wer vorbeikommt und welche Gespräche sich bei Tee und Keksen ergeben werden – immerhin haben sich einige Leute, die bei der Vernissage keine Zeit hatten bzw. verhindert waren, angekündigt 🙂

Für mich ist das eine neue Erfahrung, freue mich schon drauf!

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Kopieren von Alten (und neueren) Meistern?

Bei den letzten Maltreffen haben wir unter anderem über die Sinnhaftigkeit des Kopierens von Alten Meistern zu Studienzwecken und über bevorzugte Kunst- und Stilrichtungen diskutiert.

Die Einen sagen ja, das Kopieren von Alten Meistern ist immer noch eine der besten Möglichkeiten, seine Fähigkeiten zu verbessern und das Kopieren vor dem Original im Museum lohnt den Aufwand.

Die Anderen sagen, dadurch vergibt man sich die Chance auf das Entwickeln eines eigenen Stils und kippt unweigerlich in die Maltechnik bzw. den Stil des oder der Kopierten. Zusätzlich wird das Böse in Form von Plagiat und Fälschung ins Spiel gebracht.

Meiner Meinung nach haben beide Meinungen ihre Berechtigung; mein persönlicher Zugang ist der, möglichst viele verschiedene Kunst- und Stilrichtungen, sowohl Architektur, Malerei, Skulptur anzusehen und alles, das einen anspricht, zu interpretieren (ob das jetzt ein Selbstportrait im Stil des Kubismus ist oder das zeichnerische Erforschen eines Gemäldes)  bzw. auch zu kopieren – und dann das Ergebnis deutlich als Kopie zu kennzeichnen, dann können keine Zweifel aufkommen und durch das kopieren oder imitieren aller möglichen Techniken und Stilrichtungen entwickelt man unweigerlich seine Fähigkeiten bzw. Technik.

Das Veröffentlichen von urheberrechtlich geschütztem Content ohne Einverständnis des Urhebers – vor allem wenn er oder sie noch lebt – ist auch bei Nennung der Quelle bzw. des Urhebers heikel, das Nennen des Urhebers ersetzt nicht dessen Zustimmung.

Wie das beim Veröffentlichen von als solche gekennzeichneten Kopien oder Interpretationen von urheberrechtlich geschütztem Content genau aussieht, muß ich noch genauer recherchieren – und werde drüber berichten.

Meine Version von Ol‘ Scarface aus World of Warcraft veröffentliche ich jetzt auch auf die Gefahr hin, sie später wieder entfernen zu müssen und hoffe auf eine kleine Grauzone 🙂
Er paßt vor allem so gut zu meiner heutigen Stimmung vor dem morgigen ersten Arbeitstag inkl. ständiger telefonischer Erreichbarkeit nach 2,5 Wochen (Mal)urlaub im Flugzeugmodus nur mit WLAN…

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Kopie nach einem Motiv aus World of Warcraft (Orc Krieger „Ol‘ Scarface“) 
Öllasuren über Eitemperauntermalung auf Leinwand, 40x50cm (2015)

Wobei ich eigentlich nie Orcs gespielt habe (mein Orc-Krieger ist glaub ich auf Stufe 11 steckengeblieben) sondern einen Nachtelfen-Jäger; nachdem aber viiiiel Zeit draufgeht (und man wirklich leicht „reinkippt“…) spiele ich seit fast 4 Jahren nicht mehr, außerdem habe ich – den Spielcharakter völlig ignorierend – so gut wie immer alleine gespielt und bin manchmal mehr durch die Welten gelaufen um mir die genialen Landschafts- und Stadtentwürfe anzuschauen als meine Quests zu erledigen… wahrscheinlich hatte die Malerei damals schon heimlich Ihre Finger nach mir ausgestreckt 🙂

Über andere Kopien habe ich bereits an anderer Stelle (Hommage an Franz Marc) berichtet.

Was ich absolut ablehne, ist das rundherum leider nach wie vor beliebte abmalen oder digital weiterbearbeiten irgendwelcher im Internet „gefundener“ Motive, um sie dann als eigenständige Werke auszugeben.

Und dann auf Nachfrage zu erklären „das machen eh alle so“ oder „die Kunst frei“ oder „ich hab es ja eh gespiegelt und weiterbearbeitet, das ist jetzt was ganz neues“ oder sogar „aber wenn ich auf rechte Maustaste drücke und es speichere, gehört es mir und ich kann damit machen was ich will, ich verstehe nicht warum ich das Bild nicht als Illustration meiner Webseite verwenden darf, da hat mir so ein böser Anwalt geschrieben…“

Autsch, das tut richtig weh.

Figurenstudie (Exekutive)

gestern war wieder Maltag – um 9:00 beim Brunnen Die Macht zu Lande am Michaelerplatz und am Nachmittag beim Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlament.

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Öl auf grundiertem Papier, ca. 24x33cm (2016)

Statuen sind – abgesehen vom wechselnden Lichteinfall – meiner Meinung nach ideale Modelle, da sie unendlich lange still sitzen bzw. stehen können 🙂

Die erste Studie behalte ich lieber für mich (habe meinen Bildausschnitt zu groß für die vorhandene Zeitspanne gewählt – eine meiner Lieblingsherausforderungen…) bei der zweiten – die Exekutive – sind die fehlenden Füsse u. Gesicht dem am späten Nachmittag einsetzenden Windböen und Regen geschuldet – ein andermal aus einem anderen Blickwinkel!

Wobei – es warten noch soviele andere Brunnen in Wien auf mich 🙂