Aronstabgewächse – update 1 inkl. Materialsuche

Nachdem ich mich im Winter und frühen Frühjahr eine Zeitlang mit den mir momentan zur Verfügung stehenden Exemplaren aus der Famile der der Araceae oder auf Deutsch Aronstabgewächse auseinandergesetzt habe, auch mit den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten, heute ein kleines update:

Bleistift, verdünnte Tusche, Aquarellfarbe jeweils 1:1 und weil die hübschen Biester soooo klein sind (4 bis 7 cm) auch eine Version 2:1 mit Farbstiften mit rein dekorativen Absichten 🙂

Mein Fazit: am exaktesten lassen sich Bleistift und Aquarellfarbe verarbeiten, Farb- und Aquarellstifte sind kaum spitz genug zu kriegen. Wenn es gilt rasch zu arbeiten, empfehlen sich Bleistifte, wenn es farbige Darstellungen werden sollen natürlich die klassische Aquarellfarbe.

Leider hat sich auch meine dünnste Zeichenfeder (HI-700 v. Boesner) für Modelle in dieser Größe als völlig ungeeignet herausgestellt – ich glaube da ist ein bißchen Materialrecherche bei den Briten angesagt (angeblich gibt es Kartographenfedern die nur in GB erhältlich wären, für Quellenangaben wäre ich dankbar!).
Ich werde noch einmal versuchen mit umgedrehter Feder zu zeichnen um feinere Linien zu erhalten aber momentan schaut es für die Tusche schlecht aus.

Alle Zeichnungen sind stark vergrößert bzw. Ausschnitte bis auf die 2:1-Variante auf dem dunklen Papier (21x30cm)

Verschiedene Techniken auf Papier 21x30cm, Dezember 2015-Februar 2016

Typhonium_rhizomatosum_AGA_1326-02-1Amorphophallus_vogelianus_s_n_Bleistift-1-1Amorphophallus_vogelianus_s_n_Tusche-1-1typhonium_trilobatum_04_web-1Amorphophallus_vogelianus_s_n_Farbstift-1-1

Obersteirische Obstbäume

Als Vorbereitung für die Apfeltage im Botanischen Garten Wien am vergangenen Samstag (Eine Veranstaltung des Botanischen Gartens der Universität Wien und ARCHE NOAH) hatte ich nicht nur jeweils 5 Äpfel von den Bäumen im Garten meiner Mutter gepflückt, sondern auch jeweils einen kleinen Zweig mit Blättern.

Anhand der Äpfel würden lt. Veranstaltungsinfo die Pomologen (ich wußte bis vor kurzem auch nicht was das ist…) die Apfelsorten bestimmen können, was aufgrund des Alters der Obstbäume mir ein Anliegen war bzw. ist.

Das mit den Zweigen war mehr aus Interesse bzw. hatte ich da schon das nächste Projekt vor meinem inneren Auge 🙂

Obstskizzen
Karina Bunt: Obstskizzen (Tusche, Aquarell)

Leider ist es nicht gelungen, die Sorten zweifelsfrei zu bestimmen da es wahrscheinlich unbeschriebene Kreuzungen sind (die kleinen grellroten sind anscheinend eine Maschansker-Unterart, der andere ist leider unbestimmbar und die Birne war natürlich gar kein Thema) und um die bereits sehr alten Bäume zu erhalten bzw. Abkömmlinge zu erhalten, wäre somit nur das Aufpfropfen der Reiser auf neue Unterlagsbäume möglich weil ohne Sorteninfo natürlich kein Baumkauf…

Positiver Nebeneffekt: ich habe erstens geübt (und Tusche u. Zeichenfeder „wiederentdeckt“) und zweitens wieder einiges dazugelernt in Sachen Apfelsorten und auch in Sachen botanische Zeichnung, da vor Ort eine tolle Malerin war mit der ich mich länger unterhalten durfte.